Smartphone mit PokemonGo

Der Pokémon GO Hype

Alle, die nur im entferntesten etwas mit Smartphones zu tun haben, werden den Hype um Pok√©mon GO mitbekommen haben. So ziemlich genau die Generation, die mit Pok√©mon aufgewachsen ist ('90er Anfang 2000er) wurde von Niantic, den Sch√∂pfern von Pok√©mon GO genau getroffen. Viele kannten Pok√©mon noch aus der Welt ber√ľhmten Serie, oder den Gameboy Spielen. Mitte des Jahres 2016 wurde dann eine lange vorher angek√ľndigte App auf den Markt gebracht: Pok√©mon GO.

Da Niantic sich erst etwas zur√ľck hielt mit der Produktvermarktung der App, sind kaum n√§here Details durchgesickerten. Da es viele Ger√ľchte √ľber ein Erscheinen einer solchen App gab, wurde der Hype, den es dann zur offiziellen Ank√ľndigung gegeben hat, um so √ľberw√§ltigender. An dem 6. Juli 2016 war es dann soweit und Pok√©mon GO wurde erstmals in Australien und Neuseeland ver√∂ffentlicht. In den ersten 24 Stunden stieg die Spieleranzahl von 0 auf 5 Millionen. Doch darin waren nicht nur in Australien lebende Pok√©mon GO Spieler involviert. Wer nicht warten konnte, konnte sich beispielsweise ganz einfach eine Neuseel√§ndische Apple-ID erstellen, das Spiel herunterladen und loslaufen. Den einzigen Nachteil f√ľr Hardcore-Fans, die nicht abwarten wollten bis das Spiel in Deutschland verf√ľgbar war, waren die InGame K√§ufe. Denn diese waren nur mit einer Visa-Karte erh√§ltlich. Und das angesprochene Klientel war zum Teil nicht einmal vollj√§hrig und somit nicht in Besitz einer solchen Kreditkarte. Die stetig steigenden Downloadzahlen best√§tigte den Hype um Pok√©mon GO. Nach nur wenigen Tagen stiegen die Zahlen auf unglaubliche 75 Millionen Downloads, eine vergleichbare App, die auch durch Niantic ins Leben gerufen wurde, hatte zum H√∂hepunkt "nur" etwa 1,5 Millionen Downloads.

Nach dem Australien das Vergn√ľgen einige Tage vor allen anderen hatte, wurden nach und nach immer mehr auf die Stra√üen gelockt. Zun√§chst in Deutschland, Gro√übritannien, der Schweiz und in vielen anderen L√§ndern. Mittlerweile ist Pok√©mon GO auf allen Kontinenten verf√ľgbar! 

Pro und Kontra zu Pokémon GO

Ein gro√üer Vorteil, den Pok√©mon GO gegen√ľber anderen Spielen hat, ist der Bewegungszwang. So wurden viele Gamer rund um den Globus quasi gezwungen mobil zu werden und einige Kilometer t√§glich zu Fu√ü, oder mit anderweitigen Fortbewegungsmittel zu bestreiten. Ein sehr gutes Beispiel was dies beschreibt, sind die absolvierten Kilometer in nur zwei Monaten. Die Raumsonde "Voyager 2" der NASA ben√∂tigt rund zw√∂lf Jahre, um 4,5 Milliarden Kilometer zur√ľckzulegen. Die Pok√©mon GO Spieler ben√∂tigten f√ľr diese Entfernung nur 2 Monate.

Diese Kilometer wurden auch sehr sinnvoll genutzt. Nicht nur, dass einige Spieler sehr viel Zeit an der frischen Luft verbrachten und neue Freunde kennenlernten, es wurden auch sehr viele Hunde aus Zwingern abgeholt, mit denen sie dann den Tag √ľber mehrere Stunden in der Natur verbrachten.

Trotz allen positiven Aspekten, die diese App mit sich bringt, gibt es auch sehr unreale und auch tragische Seiten des Spiels. Eine Masche von Kriminellen ist es zum Beispiel ein sogenanntes Lure-Module an einer Sehensw√ľrdigkeit zu platzieren. Diese Lure-Module locken Pok√©mon an und vereinfachen es somit diese zu fangen. An diese Spots wurden dann Spieler gezielt angelockt und von einer kriminellen Gruppe ausgeraubt.

Im Bundesstatt Wyoming in den USA, war eine Jugendliche auf Pok√©mon Suche unterwegs. Als sie ein seltenes Wasser Pok√©mon auf ihrem Display sah, lief sie querfeldein zu einem Gew√§sser, indem sie einen leblosen K√∂rper an der Wasseroberfl√§che vorfand. 

Ein anderer negativer Aspekt kursiert im Netz, dass es in Japan den ersten t√∂dlichen Autounfall gab. Ein Pok√©mon GO Spieler war w√§hrend dem er mit dem Auto fuhr, auf Pok√©mon Jagd. Er √ľbersah zwei Passanten; einer von beiden starb noch am Unfallort, der andere wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Fazit

Der Hype ist meiner Meinung nach sehr berechtigt. Jeder, der Pok√©mon noch aus seiner Kindheit kennt, wei√ü wie gerne man selbst ein Pok√©mon Trainer sein wollte. Das Spiel an sich hat meiner Ansicht nach mehr positive Eindr√ľcke hinterlassen als Negative. Neue Freunde kennenlernen, sich an der frischen Luft aufhalten, nebenher noch etwas Gutes tun und einem verwiesenen Hund eine Freude bereiten, in dem man mit ihm Gassi geht. Nat√ľrlich bringt es auch nicht so sch√∂ne Sachen mit sich. Aber wenn man sich immer nur auf die negativen Sachen dieser Welt fokussiert, dann hat man bald nichts mehr sch√∂nes im Leben.

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